SECURITY UNTER KONTROLLE 2026: Aus IT vs. OT wird IT & OT |
Jonas Völker Redaktionsleiter des atp magazins, meldet sich live aus Duisburg von SECURITY UNTER KONTROLLE 2026. |
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Die neue Location in Duisburg setzt OT-Security gekonnt in Szene (Foto: admeritia GmbH / Silke Steinhaus). |
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Bislang war die OT-Security vor allem ein Betreiber-Thema. Diese Zeiten sind 2026 endgültig vorbei. Dank neuer regulatorischer Vorgaben (NIS-2, CRA & Co.) verlangt die Cybersecurity, dass alle Akteure (Betreiber, Integratoren, Hersteller und Akademia) an einem Strang ziehen. Wie gut das bereits funktioniert, zeigte der erste Tag von SECURITY UNTER KONTROLLE 2026 eindrucksvoll.
Im Gebläsehallenkomplex im Landschaftspark Duisburg-Nord findet heute und morgen „das wohl größte deutschsprachige Treffen für OT-Security-Fachleute“ statt, wie die Moderatorin und Kongressbeiratsvorsitzende Sarah Fluchs es zur Eröffnung treffend formulierte.
Spannungsfeld zwischen IT und OT Mit über 200 Teilnehmenden ist die Veranstaltung restlos ausverkauft und zeigt: das viel herbeigeredete Gegeneinander von Betreibern, Behörden und Herstellern entspricht nicht der Realität. Dennoch bleibt gerade an den Schnittstellen von IT zur OT noch viel Arbeit zu tun. Der Grund: „Legacy-Systeme sind wie ein Dinosaurier mit Gliederschmerzen“, spitzt es Co-Moderator Reinhold Nawroth zu. Diese alten Strukturen treffen auf moderne IT-Technologien und erzeugen eine Vielzahl an Spannungsfeldern.
Das zeigten auch die ersten Vorträge inklusive der Keynote. Eine detaillierte Zusammenfassung folgt zur gewohnten Weekly-Zeit am Donnerstagvormittag. Für jetzt müssen Ihnen die prägnantesten Zitate und einige erste Impressionen des ersten Tages reichen:
„Die Probleme entstehen selten dort, wo wir hinschauen, sondern dort, wo wir glauben, schon alles zu sehen.“ – Florian Roth (Nextron Systems)
- „Sicherheit entsteht dort, wo Technik und Betrieb zusammenkommen. OT-Security beginnt mit dem Verständnis des Prozesses und wer den Normalbetrieb kennt, erkennt auch Abweichungen.“ – Markus Woehl (Vescon Aqua)
- „Die Bedrohungsmodellierung wird zum adaptiven Steuerungswerkzeug in der vernetzten Bauumgebung 4.0.“ – Elisabeth Gütl (Bundeskanzleramt Österreich)
- „Firewalls sind heute zu statisch und unflexibel, weswegen wir viel zu viele Löcher hineinbohren müssen.“ – Erwin Kruschitz (anapur AG)
- „Es braucht ein herstellerübergreifendes Backend für das Identity und Access Management, das personalisierte und nachvollziehbare Zugriffe auch ohne Netzabdeckung ermöglicht.“ – Philipp Ketterer (Vega Grieshaber KG)
- „Eine unsichere Anlage ist On-Premises genauso unsicher wie in der Cloud.“ – Vincent Simon (focus Industrieautomation GmbH)
- „Eine stimmige Architektur zu entwickeln bleibt eine Stärke des Menschen.“ – Mathias Pfister (RiskZone GmbH)
- „Ist Open Source Software sicherer als proprietäre Software? Nicht unbedingt, bringt aber viele andere Vorteile.“– Frédéric Noppe (L3montree Cybersecurity)
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Bei Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung und verbleibe
Mit freundlichen Grüßen
Jonas Völker Redaktionsleiter atp magazin j.voelker@vulkan-verlag.de |
SECURITY UNTER KONTROLLE 2026:
Erste Impressionen aus Duisburg |
| Alle Fotos: admeritia GmbH / Silke Steinhaus |
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| Alle News und aktuelle Nachrichten vom Kongress gibt es darüber hinaus auf dem offiziellen LinkedIn-Kanal von SECURITY UNTER KONTROLLE: |
BSI-Präsidentin Plattner fordert Industrialisierung der Cybersecurity |
Die Präsidentin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Claudia Plattner hat auf dem Cyber Security Directors Meeting (CSDM) in München erklärt, dass Cybersicherheit in Zukunft industrialisiert werden müsse. Nur mit automatisiertem Cyberschutz könne der aktuellen hybriden Bedrohungslage effektiv begegnet werden. |
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NAMUR: Neue AK-Praxis zum Patchmanagement und überarbeitete NE 21 |
Mit der neuen AK-Praxis „Patchmanagement“ stellt der NAMUR-Arbeitskreis 4.18 "Automation Security" praxisnahe Empfehlungen für den sicheren Umgang mit Software-Updates in Automatisierungssystemen vor. Die kostenfreie Veröffentlichung richtet sich insbesondere an IT- und OT-Verantwortliche in der Prozessindustrie. |
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Vibe Coding mit KI kann Cybersecurity negativ beeinflussen |
KI hat 2025 Schätzungen zufolge rund 40 % des Codes auf der ganzen Welt geschrieben. Dieses sogenannte „Vibe Coding“, das viele Unternehmen als Produktivitätssprung feiern, kann auf Kosten der Cybersicherheit gehen, wie wie Eduardo Moreno von Hexago in einem exklusiven Kommentar erklärt. |
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