KI, Generative KI, KI-Agenten und so weiter |
.Dr.-Ing. Thomas Tauchnitz Chefredakteur Industry – atp magazin, erklärt mehrere Ebenen der KI-Unterstützung. |
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Am 9. Dezember veranstaltete der ZVEI seine dritte Digitalkonferenz. Sie gab einen aktuellen Überblick über die Themen Industrial AI, Manufacturing-X, Asset Administration Shell (AAS) und Digitaler Produktpass 4.0 (DPP4.0). Im atp magazin wird ein Bericht über diese Veranstaltung erscheinen. Die oben stehende Folie möchte ich aber schon jetzt teilen, weil sie einen guten Überblick über die Bereiche der Künstlichen Intelligenz gibt. Sie stammt aus dem Referat „Industrial AI – Strategien für die Produktion der Zukunft“ von Hans Krattenmacher von SEW Eurodrive.
Mehrere Ebenen von Künstlicher Intelligenz- Links im Bild ist der Anwenderin, der Anwender. Sie liefern Input, überwachen den ganzen Prozess und haben die Entscheidungsgewalt.
- Die Generative KI, die auf Sprachmodellen (LLM, Large Language Models) beruht, versteht und erstellt Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos. Hierfür verwendet die Software Regeln, die zwar festgelegt, aber nicht transparent sind.
- Ein KI-Agent „denkt und handelt“ auf Basis von Eingaben, um Aufgaben mithilfe von Werkzeugen, vorhandenen Daten und Wissen zu erledigen.
- Unter „Industrial & agentic AI“ schließlich versteht man schließlich die Kombination von mehreren miteinander agierenden KI-Agenten, die komplexe Aufgaben selbstständig erledigen und Entscheidungen treffen können.
Ein Beispiel aus der Anlagenplanung Ein Betrieb könnte einen geplanten Produktionsprozess verbal beschreiben. Die generative AI erzeugt daraus ein Blockfließbild. Ein Simulations-Agent führt Simulationen des Prozesses durch und optimiert ihn. KI-Agenten setzen diese Anforderungen für die jeweiligen Gewerke um: Apparateauslegung, Rohrplanung, Ablaufprogrammierung.
Das Netzwerk der „Industrial & agentic AI“ könnte diese Planungen koordinieren und schließlich die Errichtung der Anlage managen. Hans Krattenmacher beschrieb diese Vision: „Man könnte die Anlage am Anfang in Form einer Simulation planen, der Rest könnte automatisch erfolgen.“ Beispiele helfen bei der Erläuterung, haben aber das Risiko, den Blick zu verengen. Gehen Sie deshalb mit frischen Augen durch Ihre berufliche Aufgabenstellungen und überlegen Sie, wie die genannten Werkzeuge Ihnen und Ihrem Unternehmen helfen könnten.
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Bei Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung und verbleibe
Mit freundlichen Grüßen
Dr.-Ing. Thomas Tauchnitz Chefredakteur Industry atp magazin atp@TAUTOMATION.consulting |
NAMUR: Neue AK-Praxis zum Patchmanagement industrieller Automatisierungssysteme |
| Die NAMUR hat eine neue AK-Praxis zum Thema Patchmanagement veröffentlicht. Das Dokument wurde im Arbeitskreis 4.18 „Automation Security“ der Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie e.V. erarbeitet und stellt praxisnahe Handlungsempfehlungen für den sicheren Umgang mit Software- und Firmware-Patches in industriellen Automatisierungsumgebungen bereit. |
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Protektionismus betrifft fast jedes zweite Industrieunternehmen |
Fast jedes zweite deutsche Industrieunternehmen (43 %) ist stark von neuen Handelshemmnissen betroffen, jedes zehnte (11 %) sogar sehr stark. Das zeigt eine aktuelle Befragung von Vorständen und Geschäftsführern deutscher Industrieunternehmen durch das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von FTI-Andersch. |
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Maschinenbau-Barometer: Schwache Konjunktur setzt sich 2026 fort |
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau befindet sich in einer Gemengelage aus Produktionsschwäche, Umsatzrückgang und Kostendruck. Eine Trendwende mit Blick auf die Konjunktur im In- und Ausland für das Jahr 2026 ist nicht zu erwarten. Dies geht aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland hervor. |
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Monitor Digitalpolitik: Wirkung des neuen Digitalministeriums ist spürbar |
Die Bundesregierung ist noch kein Jahr im Amt und legt in der Digitalpolitik Tempo vor – insbesondere durch das neu geschaffene Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. 13 digitalpolitische Projekte sind bereits vollständig abgeschlossen, weitere 98 befinden sich in Umsetzung, wie der neue "Monitor Digitalpolitik" des Bitkom zeigt. |
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atp-Beirat: Sergej Arent folgt auf Peter Sieber |
Peter Sieber ist zum 31. Dezember 2025 nach zwölf Jahren bei HIMA in den Ruhestand verabschiedet worden und hat infolgedessen auch den atp-Beirat verlassen. Er wird dem Safety-Unternehmen aber weiterhin beratend zur Seite stehen. Sein Nachfolger im atp-Beirat und bei HIMA ist seit dem 1. Januar 2026 Sergej Arent. |
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